Lydra-Forum

Normale Version: Im Schatten der Ordensburg
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Verborgen in einiger Entfernung steht die schwarze Silhouette einer seltsam anmutenden Gestalt.
Die Position des übergroßen Strohutes lässt vermuten das dies Lebewesen traurig den Kopf hängen lässt; und die achten die sie langsam mit der Schuhspitze in den trockenen Sand zieht, untermauern diese Vermutung noch weiter.

Schlaff hängt ein schwarzer Skorpionschwanz unter dem, in Fetzen hängenden, schwarzen Umhang hervor.
Langsam erhebt sie eine zur Faust geballte Hand, welche von zwei langen Klingen gesäumt ist nach oben und leise Worte ströhmen unter dem Strohhut hervor und verschmelzen mit dem Wind.

"Garstiger Tirion, hat mir meinen einzigen Freund genommen!"

Ein Tropfen fällt zu Boden und gräbt sich dunkel in den Sand.

Kurz darauf hüllt eine Windböe die Gestalt in Sand, und als die Verwehung weiterzieht ist die Gestalt verschwunden. Einzig der zusammengeklebte Fleck ehemals trockener Erde ist Zeuge dieser traurigen Szene.
Oben auf der Burgmauer steht Irian, wendet seinen Blick nach oben, schaut dann in die Ferne, und nickt zufrieden. Dann wandert sein Blick an die Stelle, wo eben im Schatten noch eine Bewegung war....doch da ist nichts mehr.
Am Rand des Waldes nahe der Ordensburg stellt der Zwerg seine Sachen ab, und beginnt nach einigen vorsichtigen Blicken in alle Richtungen ein Loch zu graben. Es ist weder sonderlich breit noch lang, jedoch sehr tief. Sodann läßt er etwas hineinfallen, und legt eine zwergische Rune als Schutz obenauf, bevor er das Loch wieder schliesst.
Eine Weile später schleicht eine dunkle Gestalt schnüffelnd, mit der Nase dem Boden zugewandt durch das Dickicht im Schatten der Burg. Nach einer Weile fängt die Kreatur an zu Graben und zieht kurze Zeit später den verdreckten Beutel aus der Erde und verstaut ihn in einer schwarzen Umhängetasche. Dann klettert die Gestalt über die Burgmauer in den Innenhof der Festung.
Ein grummelnder Zwerg stolpert unter den Bäumen umher, einen Spaten in der Hand.
" Wieder ausgraben...na toll, danke Ilen."

Er sucht die passende Stelle und hebt ein Loch aus, der noch weiche Sand macht es leicht. Verwirrt schaut er schliesslich auf.

" Wie kann.... hmm... die Rune ist noch da..." er kratzt sich am Bart.

Sorgfältig verschliesst er das Loch wieder und begibt sich in Richtung Burg.
Referenz-URLs