06.01.2010, 22:18
**** weit weg, in der alten Welt, in den Bergen von Arabia...
Eine tiefvermummte Gestalt steht an den Zinnen des Klosters, das sich an den zerklüfteten Fels klammert.
Die stark geschminkten Augen zu Schlitzen verengt, blickt sie trotz des heißen Wüstenwindes, der über den Bergkamm fegt, unbeirrt über die Ebene. So steht sie dort bereits seit mehreren Stunden.
Immer wieder sucht sie den Horizont ab. Suhayla verflucht in Gedanken in archaischem Arabisch, dass sie so wenig Ahnung von Magie hat. Sie weiß, dass ihre Lehrer sie allein für diesen Gedanken streng bestrafen würden, doch sie weigert sich einfach zu glauben, das dies das Ende sein soll.
Die Sonne brennt unbarmherzig auf die Wüstenebene vor ihr. Die Luft flimmert und das nahe Meer lässt eine Fatamorgana nach der anderen trügerische Hoffnung verbreiten.
AL Machial müsste schon dafür ein Wunder geschehen lassen, dass es die Boten bis hierher zurückschaffen.
'Ich muss es versuchen... Er hat es auch für mich getan...'
Als ihr dies durch den Kopf geht fröstelt es sie unwillkürlich. Trotz der gut über 40 Grad im Schatten.
Da! Sie kneift die Augen noch fester zusammen. Dort in den Luftspiegelungen zeichnet sich ein winzger schwarzer Punkt ab. Ein Reiter! Suhayla atmet scharf ein. Sie zwingt sich ruhig stehenzubleiben, bis sie Gewissheit hat. Und dort! Weit entfernt, aber von ihrem erhöhten Standtpunkt sicher auszumachen, ein zweiter... und ja, auch ein dritter Reiter. Aus allen Himmelsrichtungen kehren ihre Boten zurück.
Die vermummte Gestalt wirbelt begeleitet von dem allgegenwärtigen Klingeln ihrer Gewandung herum und eilt durch die dicken Mauern des Gebäudes hinunter, um sich auf das schnelle Pferd zu werfen, das seit Tagen am Tor für sie bereitgestellt wird, und den Boten in die am Fuße des Berges liegende Stadt entgegenzueilen.
Eisblaue Augen blicken ihr aus dem Verborgenen nach. Sohaib runzelt die Stirn. Es hatte begonnen...
Eine tiefvermummte Gestalt steht an den Zinnen des Klosters, das sich an den zerklüfteten Fels klammert.
Die stark geschminkten Augen zu Schlitzen verengt, blickt sie trotz des heißen Wüstenwindes, der über den Bergkamm fegt, unbeirrt über die Ebene. So steht sie dort bereits seit mehreren Stunden.
Immer wieder sucht sie den Horizont ab. Suhayla verflucht in Gedanken in archaischem Arabisch, dass sie so wenig Ahnung von Magie hat. Sie weiß, dass ihre Lehrer sie allein für diesen Gedanken streng bestrafen würden, doch sie weigert sich einfach zu glauben, das dies das Ende sein soll.
Die Sonne brennt unbarmherzig auf die Wüstenebene vor ihr. Die Luft flimmert und das nahe Meer lässt eine Fatamorgana nach der anderen trügerische Hoffnung verbreiten.
AL Machial müsste schon dafür ein Wunder geschehen lassen, dass es die Boten bis hierher zurückschaffen.
'Ich muss es versuchen... Er hat es auch für mich getan...'
Als ihr dies durch den Kopf geht fröstelt es sie unwillkürlich. Trotz der gut über 40 Grad im Schatten.
Da! Sie kneift die Augen noch fester zusammen. Dort in den Luftspiegelungen zeichnet sich ein winzger schwarzer Punkt ab. Ein Reiter! Suhayla atmet scharf ein. Sie zwingt sich ruhig stehenzubleiben, bis sie Gewissheit hat. Und dort! Weit entfernt, aber von ihrem erhöhten Standtpunkt sicher auszumachen, ein zweiter... und ja, auch ein dritter Reiter. Aus allen Himmelsrichtungen kehren ihre Boten zurück.
Die vermummte Gestalt wirbelt begeleitet von dem allgegenwärtigen Klingeln ihrer Gewandung herum und eilt durch die dicken Mauern des Gebäudes hinunter, um sich auf das schnelle Pferd zu werfen, das seit Tagen am Tor für sie bereitgestellt wird, und den Boten in die am Fuße des Berges liegende Stadt entgegenzueilen.
Eisblaue Augen blicken ihr aus dem Verborgenen nach. Sohaib runzelt die Stirn. Es hatte begonnen...