09.02.2010, 09:33
Der Raum der den Schrein Lydras in der Ordensburg beherbergt ist still und mit klarer Luft erfüllt, welche durch die hohen Geschlitzten Fenster eindringt, wie es auch das Sonnenlicht tut. Man hört die Geräusche der Natur ausserhalb der Mauern, während die Geräusche aus dem Inneren der Burg durch die massive Eichentür ferngehalten werden. Der Geruch von Räucherwerk liegt sanft in der Luft, und die Banner die an den Wänden hängen wiegen sich leise im steten Luftstrom. Der Altar selbst ist schlicht und ohne Gold oder Edelsteine, auch wenn Angrak dies des öfteren ändern wollte. Lydra braucht keine Reichtümer, der Glaube Ihrer Anhänger hat Ihr stets genügt. Vier große Kerzen stehen am Altar, so dass man sich direkt zwischen sie knien kann, um ein stilles Gebet an die Göttin zu richten. Wenn man zur richtige Tageszeit hier betet, so ist man in einem Lichtkegel der durch die schmalen Fensterschlitze dringt gehüllt, und es scheint als ob es Lydras Blick selbst ist, der einen durchdringt. Zwei Buchhalter mit großen Büchern voller Gebete und Glaubensgrundsätze stehen nahe der Tür, und ein Becken voll klarem Wasser ist an der Wand neben dem Fenster angebracht.
In den letzten Tagen ist Angrak öfter als sonst hier. Man sieht in grummelig zwischen Schmiede und Schrein wandern, und wenn er nicht angetrunken ist, dann ist er in Arbeit vergraben. Im Moment jedoch ist er einigermaßen nüchtern, und betet.
In den letzten Tagen ist Angrak öfter als sonst hier. Man sieht in grummelig zwischen Schmiede und Schrein wandern, und wenn er nicht angetrunken ist, dann ist er in Arbeit vergraben. Im Moment jedoch ist er einigermaßen nüchtern, und betet.